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Mit Soft Skills punkten!

Wer kennt es nicht?

Die letzte Klausur durch Liebeskummer verhauen, das Fußballtraining war wichtiger als Lernen und schon ist die Note abgesackt. Wenn sich das durch das ganze Schuljahr zieht, fällt das Zeugnis sicherlich schlechter aus als erwartet und man hat es vielleicht bei einer Bewerbung nicht ganz so leicht und muss sich erklären. Dennoch kannst Du punkten – wenn Du die entsprechenden Soft Skills besitzt!

Hard Skills

Als harte Fakten oder Hard Skills werden alle nachweisbaren Fähigkeiten, fachliche Kenntnisse bzw. Qualifikationen bezeichnet. Sie werden Dir in einem Unterricht vermittelt und durch Prüfungen objektiv bewertet. Das umfasst bestimmte Schulnoten, Fremdsprachen- oder Computerkenntnisse, eine Fortbildung oder Praktika und Zertifikate. Sie bilden das Grundgerüst Deiner Bewerbung und geben einem Personalverantwortlichen einen ersten Eindruck. Bewerber lassen sich durch Noten und Abschlüsse gut vergleichen und – wenn bestimmte Anforderungen nur teilweise oder nicht erfüllt sind – vielleicht auch aussortieren. Zurück bleibt ein Stapel mit Bewerbungen, die sich allesamt ähneln. Ähnliche Schulnoten, ähnliche Praktika und ähnliches fachliches Verständnis. Dennoch wird aus diesem Stapel eine Person die Zusage bekommen, aber wie? Eine große Rolle spielen dabei Deine Soft Skills

Soft Skills

Soft Skills sind persönliche, soziale und methodische Kompetenzen – wie z.B. Teamfähigkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit oder Kommunikationsstärke. Die Hard Skills kannst Du mit Lernen durchaus beeinflussen, aber Offenheit, Kommunikationsstärke oder emotionale Intelligenz, also u.a. das Können, sich in seinen Gegenüber hineinzuversetzen, sind Fähigkeiten, die Du Dir im Zuge Deines Lebens in den verschiedensten Situationen angeeignet hast. Sie beeinflussen Dein Handeln und Deinen Umgang mit Deinen Arbeitskollegen und damit zwangsläufig auch das Arbeitsklima in Deinem Unternehmen.

 

Soft Skills

Persönliche, soziale und methodische Kompetenzen

Um Dir einen Überblick zu geben, was die jeweilige Kompetenz umschließt, habe ich Dir ein paar Beispiele aufgeführt:

 

 

 

Persönliche Kompetenz

  • Belastbarkeit
  • Eigenverantwortung
  • Engagement
  • Motivation
  • Neugier
  • Selbstdisziplin
  • Selbstreflexion
  • Selbstvertrauen

Soziale Kompetenz

  • Einfühlungsvermögen (Empathie)
  • Integrationsbereitschaft
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • Menschenkenntnis
  • Teamfähigkeit
  • Umgangsstil

Methodische Kompetenz

  • Analytische Fähigkeiten
  • Organisationstalent
  • Präsentationstechniken
  • Problemlösungskompetenz
  • Stressresistenz
  • Strukturierte und zielorientierte Arbeitsweise
  • Umgang mit Neuen Medien

Bereits die Bewerbung gibt einen ersten Eindruck

Solltest Du nun denken, dass Du Deinen Gegenüber in einem Vorstellungsgespräch schon „zurechtbiegen“ wirst, dann sei Dir gesagt, dass schon Deine Bewerbung Aufschluss darüber geben kann, welche persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen Du besitzt. Beispielsweise können Deine Hobbys wie folgt interpretiert werden:

  • Sammeln: Gründlichkeit, Genauigkeit,
  • Gemeinschaftssport: Teamfähigkeit, Kampfgeist,
  • Einzelsport: Disziplin, Kampfgeist
  • Leitung einer Jugendgruppe: Führungsqualitäten
  • Amt als Vereinsvorstand: Organisationstalent
  • Ehrenamt: soziale Fähigkeiten, Teamfähigkeiten
  • Mode: Stilsicherheit

Du siehst, selbst bei Deinen Hobbys solltest Du genau überlegen, ob Du nicht tatsächlich etwas gerne machst, was auf den ersten Blick völlig abwegig erscheint, was aber dennoch Deiner Bewerbung den nötigen Feinschliff verpassen könnte.

Doch wer wird nun genommen?

Zweifelsohne kann man das nicht voraussagen. Letztlich kommt es darauf an, welche Stelle zu besetzen ist, welche Anforderungen bzw. Qualifikationen man dafür mitbringen sollte und ob man in das Team passt.. Dennoch lässt sich feststellen, dass Personen mit einem hohen Maß an Offenheit, Kommunikationsstärke und emotionaler Intelligenz seltener anecken. Auch Lernwilligkeit führt dazu, dass andere Kollegen mitgenommen und positiv beeinflusst werden. Dies sind für Unternehmen in der Regel genau die Dinge, auf die es ankommt.

Wenn Du überlegst, wie viel Zeit Du mit Deinen Kollegen oder in Deinem Unternehmen verbringst, wirst Du schnell feststellen, dass das oftmals sogar mehr ist, als mit Deiner eigenen Familie oder Deinen Freunden. Hinzu kommt, dass Du auf wesentlich mehr Charaktere treffen wirst, was dazu führt, dass Du mit wesentlich mehr Marotten konfrontiert wirst, als Du es bisher gewohnt warst. Unweigerlich sollte das Arbeitsklima harmonisch sein, so dass Du gern zur Arbeit kommst. Dies weiß auch das Unternehmen, denn ein zufriedener Arbeitnehmer kann sich besser konzentrieren, macht seltener Fehler und meldet sich seltener krank.

Ich wünsch euch eine tolle Restwoche!

Eure Dunja

 

Fotos: www.depositphotos.com

 

 

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