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 Der Bundesfreiwilligendienst

Habt Ihr auch Freunde oder Geschwister, die schon ganz früh wussten, was sie später werden wollten? Mein Bruder war so einer. Kaum die ersten Worte gesprochen, wusste er direkt, dass er „Hunde-Tütata“ werden möchte. Zwar hat er seinen Traum der Polizeihundestaffel ad Acta gelegt, aber als Physiotherapeut hat er eine neue Leidenschaft entdeckt. Dennoch beneide ich ihn noch heute darum, denn derat konkrete Vorstellungen hatte ich nie.

Vielleicht geht es einigen von Euch ja ähnlich und Ihr wisst nicht Recht, wohin Euer Weg gehen soll. Unter diesen Umständen kann ich Euch den Bundesfreiwilligendienst ans Herz legen.

Nachdenken, Umorientieren, Gutes tun

Ihr könnt die Zeit nutzen, um in Ruhe und ohne Druck über Eure Zukunft nachzudenken. Natürlich eignet sich der Bundesfreiwilligendienst nicht nur für jene von Euch, die über Ihre Zukunft nachdenken möchten. Auch ist er eine gute Gelegenheit, um die Zeit bis zu Deinem Ausbildungs- oder Studiumsbeginn zu überbrücken und dabei durch soziales, ökologisches und kulturelles Engagement Gutes zu tun.

Kann ich den Dienst überhaupt machen und wenn ja, für wie lange?

Grundsätzlich kann zum Bundesfreiwilligendienst jeder antreten, vorausgesetzt er hat seine Pflichtschulzeit absolviert.

Die Dauer beträgt in der Regel 12 Monate, welche sich aber auch auf 6 Monate verkürzen oder 18 Monate verlängern lassen kann. Maximal möglich sind 24 Monate.

Bundesfreiwilligendienst

Einsatzgebiete

Dein Engagement ist sehr vielfältig und Du kannst Dich zwischen Sozialem (Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Behindertenhilfe), Umwelt- und Naturschutz, Sport, Integration, Kultur- und Denkmalpflege, Bildung, Zivil- und Katastrophenschutz entscheiden.

Taschengeld

Natürlich ist und bleibt der Bundesfreiwilligendienst vor allem eins: Ein freiwilliges Engagement. Dennoch gibt es viele Einsatzstellen, die ihren Freiwilligen ein Taschengeld von bis zu 381,00 EUR im Monat zahlen.

Auch die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Berufskleidung können gestellt oder sogar ersetzt werden. Bei den Sozialversicherungen ist der Bundesfreiwilligendienst einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt, sodass die Einsatzstelle die Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung  zahlt.

Nach Abschluss deines Dienstes erhältst Du ein qualifiziertes Zeugnis.

Das klingt super, was muss ich jetzt tun?

Zunächst musst Du eine Einsatzstelle finden. Dies ist über die Einsatzstellensuche möglich, über den für Dich zuständigen Berater oder auch über eine der Zentralstellen. Natürlich kannst Du eine für Dich interessante Einrichtung auch direkt ansprechen. Selbst wenn diese noch nicht als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst anerkannt ist, kann sie sich kurzfristig dafür anerkennen lassen.

Weitere Informationen erhältst Du hier: https://www.bundesfreiwilligendienst.de/

Viel Erfolg und viele Grüße!

Deine Dunja

 

Fotos: www.depositphotos.com

 

 

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